Jahresausflug 2019

Eine Rekordzahl von 32 Vereinsmitgliedern traf sich frühmorgens bei regnerischem Wetter zur Abfahrt in die Mitte Deutschlands. Nach einer weitgehend problemlosen Anfahrt waren wir zeitig in Weimar. Nachdem wir unsere Koffer im Hotel abgestellt hatten, erkundeten wir die Stadt ein wenig und aßen zu Mittag. Anschließend begaben wir uns in zwei Gruppen auf eine interessante Führung auf den Spuren von Goethe und Schiller.

Die anschließende Freizeit wurde genutzt, um Kaffee und Kuchen zu genießen, auf eigene Faust noch ein wenig die Stadt zu erkunden, und um die Zimmer zu beziehen. Danach ging es zum Abendessen ins Köstritzer Schwarzbierhaus.

Am zweiten Tag stand Jena auf dem Programm, das wir nach einer kurzen Fahrt erreichten. Natürlich ist der Name Zeiss in der Licht- und Optikstadt Jena allgegenwärtig. Zu Beginn besuchten wir eine Vorführung im Zeiss-Planetarium (das übrigens das älteste der Welt ist und 2026 sein 100-jähriges Jubiläum feiern wird) mit dem Titel „Vom Urknall zum Menschen“. Nach Mittagessen und Freizeit schloss sich ein Stadtrundgang unter sachkundiger Führung an, der auf der Aussichtsplattform des Jentowers bzw. im Restaurant bei einem Glas Sekt seinen Abschluss fand.

Erfurt war das Ziel am dritten Tag. Die Hauptstadt Thüringens verzaubert auf vielerlei Weise, nicht nur durch das zufällig gerade stattfindende Oktoberfest. Die Altstadt wurde im 2. Weltkrieg kaum beschädigt, und so bekamen wir bei unserer Stadtrundfahrt der etwas anderen Art viel zu sehen. Diese fand nämlich mit einer Tatra 522 statt, einer Straßenbahn aus den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts. In gemächlicher Fahrt drehten wir unsere Runden. Am Schluss erfolgte noch die Erkundung der Krämerbrücke, die komplett überbaut ist.

Nachmittags ging es hoch auf die Zitadelle Petersberg. Diese liegt auf einem Hügel über der Stadt. Sie wurde aber ursprünglich nicht angelegt, um diese zu beschützen. Stattdessen diente sie dem kurmainzischen Fürsten und Erzbischof Johann Philipp von Schönborn ursprünglich als Zwingburg, um die aufmüpfige Stadt unter Kontrolle zu behalten. Beeindruckend waren nicht nur die Bauten und Relikte, sondern auch die Minengänge in den Festungswänden, in denen Patrouillen unterwegs waren, um Einbrüche in und unter den gewaltigen Mauern rechtzeitig zu bemerken bzw. zu verhindern.

Das Abendessen fand im Restaurant „Zum Goldenen Schwan“ statt, das in einem der ältesten Gebäude Erfurts aus dem 12. Jahrhundert angesiedelt ist.

Am vierten Tag erfuhren wir noch viel über Weimar an sich und das Bauhaus im Besonderen bei Führungen durch das Neue Museum und das Bauhaus-Museum.

Anschließend ging es auf die verregnete und staugeplagte Heimfahrt. Nach dem Abendessen in Fichtenau kamen wir erst gegen 23 Uhr wieder in Gmünd an. Trotzdem war es wieder ein großartiger Ausflug.

Unser Dank gilt wie immer Uli und seinem Ausflugsteam für die perfekte Organisation, und Armin, der uns wieder einmal sicher und zuverlässig chauffiert hat.

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